Arbeit mit dem Inneren Kind

In jedem von uns lebt das „Innere Kind“, das sich schon durch die Erfahrungen im Mutterleib formt. Es bezeichnet und symbolisiert die im Gehirn gespeicherten Gefühle, Erinnerungen und Erfahrungen aus der eigenen Kindheit. Je glücklicher und zufriedener eine Kindheit war, je aufmerksamer und liebevoller die Eltern im Umgang mit ihrem Kind waren, umso besser kann sich dieses innere Kind entwickeln. Je gesunder das innere Kind ist, umso mehr kann der Mensch im Leben Qualitäten wie Freude, Lachen, Glücklichsein, Staunen, Übermut, Einfachheit, Ehrlichkeit, Direktheit u. v. m. (er-)leben.

Viele von uns hatten aber nicht die „perfekte“ Umwelt, hatten keine Eltern, die ihre Kinder liebevoll und bewusst erzogen haben und sie stets in ihren Bedürfnissen erkannt und unterstützt haben.

Überall da, wo wir als Kind nicht das sein durften, was wir waren oder wie wir sein wollten, dort wo wir die Erfahrung machen mussten, dass wir nicht richtig sind, so wie wir sind, dass wir abgelehnt und nicht geliebt wurden, vielleicht misshandelt oder missbraucht wurden – überall da machte das Kind Erfahrungen von abgrundtiefem Schmerz, Traurigkeit, Gefühle von Verlassenheit, Wut, Ablehnung, Hass u. v. m.

Um diese Wunden nicht ständig fühlen zu müssen, haben wir gelernt, diese negativen Erfahrungen mit den damit verbundenen Gedanken- und Gefühlsmustern tief in uns zu verdrängen und aus unserem Bewusstsein abzuspalten. Diese negativen Erfahrungen sind in unser Unterbewusstsein abgewandert und sie zusammen bilden das „verletzte innere Kind“.

Da unser Handeln zu 80% aus unserem Unbewussten gesteuert wird, heißt das, dass unser Handeln zu einem sehr großen Teil von diesem „verletzten inneren Kind“ beeinflusst wird.

Ein Mensch, der als Kind wenig Liebe und Anerkennung erfahren hat und oft durch Missachtung, Liebesentzug, Verlassenwerden oder Entwertung verletzt wurde, ist in seinem Selbstwertgefühl beschädigt und hat oft als Erwachsener ein unangemessen großes Verlangen nach Zuwendung durch andere Menschen. Schon wenig Kritik kann in solch einem Menschen alte Kindheitsverletzungen lebendig machen und der alte Schmerz ist sofort wieder spürbar. Da ist auch die Angst davor, zurückgewiesen zu werden oder nicht liebenswert zu sein. Aus dieser Angst heraus tun Menschen häufig überwiegend alles das, was andere von ihnen erwarten, nur um diese Zurückweisung mit Liebesentzug zu vermeiden. Das führt wiederum zur Abhängigkeit vor allem von Partnern.

Durch das Aufarbeiten der Vergangenheit, durch kontinuierliche Zuwendung erfährt der Klient Schritt für Schritt Heilung für sein inneres Kind. Ziel ist es, seelische Wunden aus der Vergangenheit und Gegenwart zu heilen, falsche oder dysfunktionale Glaubens-, bzw. Lebensmuster zu erkennen, Probleme selbstverantwortlich und selbstkompetent zu lösen, sowie liebevollen Umgang mit sich selbst und anderen zu bewirken. Hat der Klient das geschafft, ist er in der Lage, die positiven Seiten des inneren Kindes zu leben, nämlich Spontanität, Begeisterungsfähigkeit, Staunen, Neugier, Lebendigkeit und auch die Fähigkeit, ganz in der Gegenwart sein zu können.

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Praxis „Wie Leben gelingt“
Ursula Kramer

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